• Endlich glücklich und frei!

    Warum mache ich das hier?

    Auch bei mir begann alles mit einem heftigen Niederschlag! Am 5. April 2021 ist mein altes Leben komplett zusammengebrochen. Ich konnte und wollte einfach nicht mehr so weiterleben und es gab nur zwei Wege für mich, entweder beende ich es an diesem Tag oder ich ändere mein Leben von Grund auf.
    Mein Sohn, der schon immer ein wichtiger Teil meines Lebens war, rettete mir an diesem Tag zum zweiten mal das Leben. Danke Alexander, ich bin dir sehr dankbar! Er machte mir klar, dass ich noch gebraucht werde und das ich alles erreichen und schaffen kann, was ich möchte. Von diesem Moment an war die Richtung meines Lebens also ganz klar definiert und ich macht mich auf in mein neus Leben mit viel Gesundheit, Wohlstand, Glück, Liebe, Freude und jeder Menge Freiheit! Ich liebe mein derzeitiges Leben sehr und bin dem Universum von ganzem Herzen dankbar!
    Alledings war der Anfang ein ziemlich großes Hinderniss, das es zu überwinden galt. Meine Depression drückte sehr auf mich ein und es viel mir schwer, mich aufzurichten.
    Vielleicht sollter ich hier an dieser Stelle erst einmal erzählen, wie mein altes Leben bis dahin verlief. Anfangs lief alles normal. Ich war verheiratet, hatte ein Kind und einen kleinen Nebenjob, mit dem ich unsere Urlaubskasse etwas aufbesserte.
    Mitte des Jahres 2018 kam es dann zur Scheidung. Ich stand von nun an allein mit dem Kind da, hatte keinen Job und auch keine aktuelle Berufserfahgrung. Die letzten 10 Jahre war ich nur zu Hause und kümmerte mich um mein Sohn. Nebenbei übte ich nur einen kleinen Putzjob aus, aber nichts in meinem erlenten Beruf als Bürokauffrau.  Ich begann gleich mit dem Schreiben von meinen Bewerbungen. Allerdings kamen nur Absagen. Ich musste aber etwas machen, da die „Arge“ zu dem Zeitpunkt nicht zahlen wollte, musste eine schnelle Lösung her. Also bin ich ichns nchste Restaurant gegangen und hab nach einem Job gefragt. Ich sollte ein paar Tage später nochmal wiederkommen, was ich auch tat. Dann bot der Chef mir eine Job als Spülkraft an und ich zögerte nicht. Nun hatte ich also einen Hauptjob und meinen kleinen Nebenjob. Alledings hatte ich kein Auto mehr. Ich lieh mir also ein paar 100 Euro und kaufte mir einen alten 3er BMW mit einem Jahr TÜV. Es war das günstigste Angebot, was ich derzeit mit TÜV auf die Schnelle finden konnte.
    Also pendelte ich nun zwichen Spüljob, Putzjob und Kind hin und her. Es ging allerdings tatsächlich ziemlich gut und alles lief eigentlich ganz ok. Aus dem restaurant konnte ich oft die ein oder andere MAhlzeit mit nach Ahuse nehmen und sparte mir so Zeit, die ich nicht mit kochen verbringen musste. Mein Sohn konnte mich immer erreichen, da die Arbeitsstelle nicht weit von unserem Wohnort entfernt war und ich hatte auch wirklich Spaß bei der Arbeit.

    In der ersten Zeit schrieb ich noch weiter Bewerbungen, um einen Job als Bürokauffrau zu finden doch als ich realisierte, dass ich eigentlich ganz zufrieden bin, hörte ich damit auf. Genau dann kam ein paar Wochen später eine Zusage von einer alten Bewerbung rein. Es war ein gutes Angebot! Guter Verdienst und nette Kollegen! Alledings musste ich weit fahren, hin und zurück jeweils ca. eine Stunde Fahrzeit. Aber ich entschloss mich aufgrund des besseren Gehaltes den Job anzunehmen.

    Von nun an führ ich also jeden Tag mit dem alten Auto fast zwei Stunden zur Arbeit. Immer die Angst im Nacken, dass er bald den Geist aufgiebt. Es wurde sehr stressig. Die Stelle als Bürokauffrau, die Putzstelle und mein Sohn. Ich war echt gefordert. Zudem kam ja auch immer noch die Angst, wie lange mein Auto hält. Nach ein paar Monaten entschloss ich mich dann, mir ein Auto auf kredit zu kaufen. nun hatte ich Streß von der Arbeit und auch noch finanziellen Stress. Es türmte sich immer mehr auf, der Job wurde anspruchsvoller, es kamen Überstggunden dazu. mein Sohn würde in der Schule schlechter und ich hatte kaum noch zeit vernünftig zu kochen geschweige dann Zeit um mich mal zu erholen. Ich hetzt voller Stress und Unwohlsein durch die Jahre und wachte dann am 5. April 2021 mit einer bis dahin ständig unterdrückten Depression wieder auf!
    Oh man, es schien das Ende meines Weges zu sein. Ich konnte nicht mehr und wusste nicht mehr wie es weiter gehen sollte. Ich sah einfach kein Ausweg und fühlte mich überfordert.

    An diesem Tag rettete mir mein Sohn Alexander zum zweiten mal das Leben. Ein paar Monate zuvor zog er mich beim Versuch eine Straße in Paris zu überqueren zurück, als gerade ein Auto an uns vorbei rauschte und rettete mir da zum ersten mal das Leben. Ich war die ganzen Jahre gar nicht mehr ich selbst, war nur gefangen in Gedanken bezüglich meiner Vergangenheit und meiner unsicheren Zukunft. Konnte mich auf nichts mehr konzentrieren und war mit den Gedanken nie im jetzt. Ständig quälten mich Gedanken an nicht genug Geld, Nicht genug Zeit für mein Sohn und meine damals schlechte gesundheitlich Situation. Es wurde immer dunkler in mir. Schon oft spürte ich den Wunsch, einfach alles zu beenden, ich hatte ihn bis dahin aber nie artikuliert.

    Alexander gab mir damals wieder ein kleines bisschen Hoffnung. „Kündige dein Job, es geht auch so irgendwie“ waren damals seine Worte. Kindlicher Optimismus, dachte ich mir anfangs…

    Er hatte recht, ich musste etwas drastisch ändern! Ich ging zum Arzt und kam mit der Diagnose „mittelschwere Depression“ und einer Krankschreibung wieder zurück. Von dem Tag an begann ich mein Leben zu ändern. Ich ging spazieren. Ich nahm mir Zeit für mich, schaute in mich hinein und begann langsam an eine positive Zukunft zu glaube. Es steckte so viel Angst, Unsicherheit und Chaos in mir, dass ich begann nach Möglichkeiten zu suchen, diese Gefühle aus mir heraus zu lassen.  Ich machte mir natürlich auch gleich einen Termin bei einem Psychiater, der aber erst viel später stattfinden sollte.

    Zeitgleich begann ich mir Videos im Internet anzuschauen und bin dann auf verschiedenen Bücher aufmerksam geworden.  Ich bestellte mir die ersten Bücher und begann zu lesen. In meinem alten Leben tat ich das nie! Ich fand gefallen an meinen Büchern und ein Buch führte zum nächsten….


    Ich möchte hier einfach nur meinen Weg in mein neues Leben festhalten, mehr nicht. Unregelmäßig werde ich also die Stationen meinen Lebens dokumentieren und so auch die ein oder andere Last von meinen Schultern loslassen. Mit ganz viel Glück finden meine Texte ja auch den Weg dorthin, wo gerade etwas Zuspruch und Hoffnung gebraucht wird.

    Gerne könnte ihr mir auch ein Kommentar hier lassen, ich würde mich sehr freuen 🙂

    Ganz viele liebe Grüße
    Katharina